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Chinaseiten-Newsletter 5/2026
Mit unserem Chinaseiten.de-Newsletter wollen wir Sie über China-relevante Aktivitäten, Nachrichten, Webseiten
usw. informieren, die wir wegen ihrer Aktualität nicht mehr in die neueste Ausgabe des Veranstaltungsfaltblattes
aufnehmen konnten. Außerdem erinnern wir Sie an aktuelle Termine.
Der Chinaseiten-Newsletter erscheint nach Bedarf.
Ihre Wünsche, Ideen, Vorschläge oder Kritik können Sie uns hier mitteilen: newsletter@chinaseiten.de
China-Stammtisch / 中德聚会
Mi., 27. Mai 2026, ab 18.00 Uhr, China-Restaurant „Zum Goldenen Löwen” − 金狮酒楼 − 60489 Frankfurt-Rödelheim, Alt-Rödelheim 10
Eine unverbindliche Anmeldung bis Montag, den 25. Mai wäre hilfreich für eine Tischreservierung im Restaurant "Zum Goldenen Löwen". Ohne Anmeldung ist man auch willkommen.
Weitere Informationen zum China-Stammtisch finden Sie hier.
Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt am Main e. V.
Internet: https://www.chinaseiten.de
127. China-Salon
Di., 02. Juni 2026, 19 Uhr, Roßdorfer Straße 22, 60385 Frankfurt-Bornheim
Wenn Sie gerne Gast sein möchten, bitten wir Sie, sich − per Email (mlbepplerlie@chinaseiten.de) oder telefonisch (069-345641) − anzumelden.
Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt am Main e. V.
Internet: https://www.chinaseiten.de
Rebellion ist gerechtfertigt! - 60 Jahre seit Beginn der Kulturrevolution
Referent: Helmut Forster, Sinologe, Frankfurt
Mi., 10. Juni 2026, 19 Uhr, SAALBAU Bornheim; Anna Beyer-Raum, Arnsburger Str. 24, 60385 Frankfurt
Die Große Proletarische Kulturrevolution in China begann im Mai 1966 und dauerte zehn Jahre bis zum Tod von Mao Zedong im Jahr 1976 und der anschließenden Verhaftung der sog. Viererbande um Maos Frau Jiang Qing. Im Jahr 2026 jährt sich der Beginn dieses prägenden und gewaltvollen Ereignisses zum 60. Mal. Sie war ein Jahrzehnt staatlich verordneter Anarchie und Gewalt, die das Land in ein Chaos stürzte, Millionen Opfer forderte und die traditionelle Kultur und das Bildungssystem zerstörte. Ziel Maos war es, seine Macht in der Partei zu festigen und durch Massenbewegungen seine Gegner zu bekämpfen und den neuen Menschen zu schaffen. Die Kulturrevolution lässt sich in drei Phasen unterteilen: Die Zeit der Roten Garden (1966-1969), die Zeit Lin Biaos (1969-1971), und die Zeit Zhou Enlais 1972-1976. Der Referent wird den historischen Verlauf der Kulturrevolution darstellen, die Ursachen analysieren und der Frage nachgehen, wie unter Xi Jiping diese Zeitepoche gesehen wird. Welche Unterschiede gibt es zwischen damals und heute? Ist eine zweite Kulturrevolution möglich? Und warum damals im Westen die Kulturrevolution viele Menschen anzog; u.a. bewirkte sie die Gründung der Gesellschaften für Deutsch-Chinesische Freundschaft.
Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt am Main e. V.
Internet: https://www.chinaseiten.de
Mi. 24.06. (ab 18:00) China-StammtischChina-Stammtisch / 中德聚会
Mi., 24. Juni 2026, ab 18.00 Uhr, China-Restaurant „Zum Goldenen Löwen” − 金狮酒楼 − 60489 Frankfurt-Rödelheim, Alt-Rödelheim 10
Eine unverbindliche Anmeldung bis Montag, den 22. Juni wäre hilfreich für eine Tischreservierung im Restaurant "Zum Goldenen Löwen". Ohne Anmeldung ist man auch willkommen.
Weitere Informationen zum China-Stammtisch finden Sie hier.
Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt am Main e. V.
Internet: https://www.chinaseiten.de
China als Ökologie-Weltmacht
Prof. Dr. rer. pol. Wolfram Elsner
Mi., 27. Mai 2026, 18.30 - 20.00 Uhr, hybrid
Chinas Anstrengungen im Umweltschutz sind inzwischen so intensiv, dass das Land nach neuesten internationalen Studien einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung des Klimas für die gesamte Welt leistet. Während der Westen seine Klimaziele nach und nach verwässert und aufgibt, „gibt China Gas“ bei der umfassenden ökologischen Transformation, nicht nur bei der Energietransformation hin zu Photovoltaik, Wind und Wasser, der Umstellung von Kernenergie auf salzbasierte Thorium-Reaktoren ohne Radioaktivität, der Fusionsenergie, der Elektro- und Wasserstoff-Mobilität, ökologischer Speichertechnologien mit Batterien aus neuen Materialien, ökologischen Alltagsmaterialien oder der gigantischen Aufforstung von Gebieten von mehrfacher Größe Deutschlands, der Zurückdrängung und Bepflanzung der Wüsten, bis hin zu Luft-, Boden- und Wasserreinigung, der Erhaltung und Förderung von Biodiversität und zu ökologischem Alltagsverhalten.
Der Vortrag zeigt die verschiedenen Aspekte einer bereits entstandenen ökologischen Zivilisation.
Teilnahme über Zoom: https://us06web.zoom.us/meeting/register/U0E-lMELTZ6NMYB1_Xa2dg Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
Konfuzius-Institut Bremen e.V.
Internet: https://www.konfuzius-institut-bremen.de
Die Saga von Kaifeng: Spurensuche nach Chinas Juden
Vortrag von Johnny Erling
Fr., 29. Mai 2026, 19 Uhr, Bürgerhaus Zum Alten Schlachthof (bei der Gaststätte „TE SOFRA“), Urseler Straße 22, Bad Homburg
Die Seidenstraße war als legendäre Verbindung der Welt mit China nicht nur eine Handelsstraße. Über Karawanenwege zog Europa auf dem Landweg durch den arabischen Raum und Zentralasien, oder über Seerouten entlang der Küste Afrikas ins Reich der Mitte. Arabische Kaufleute brachten vor weit mehr als 1000 Jahren den Islam und ihre Moscheen mit, Inder den Buddhismus, Europäer das Christentum und die Juden ihren mosaischen Glauben. In der Songdynastie (960-1179) gründeten jüdische Stämme mit kaiserlichem Privileg eine eigene Gemeinde in der Songhauptstadt Kaifeng, bauten eine Synagoge, assimilierten sich in China, wurden sogar kaiserliche Beamte. Wie kam es dazu? Warum müssen die Nachfahren heute ihren Glauben und Geschichte verstecken?. Johnny Erling, mehr als 30 Jahre deutscher Korrespondent in Peking, machte sich auf Spurensuche vor Ort.
Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e.V.
Internet: https://www.lijiangfreunde.de/
Die doppelgesichtige Gegenwart: Wie China die Welt denkt
Klaus Mühlhahn spricht live im Kino Babylon
Mo., 08.06.2026, 20.00 - 22.00 Uhr, hybrid
Wie versteht China seine Rolle in der Welt – nicht nur geopolitisch, sondern auch intellektuell und kulturell? Der Vortrag fragt nach der chinesischen Weltsicht jenseits westlicher Deutungsmuster, die China häufig auf ökonomische Dynamik und machtpolitischen Aufstieg verkürzen. Um Chinas Selbstverständnis im 21. Jahrhundert zu begreifen, so die These, muss seine intellektuelle Geschichte im „kurzen 20. Jahrhundert“ ernst genommen werden. Ausgehend von wichtigen Debatten in China beleuchtet der Vortrag die Widersprüche unserer „doppelgesichtigen Gegenwart“: das Anthropozän mit seinen globalen Krisen einerseits, die Rückkehr imperialer Machtlogiken andererseits. Im Zentrum stehen dabei das „Jahrhundert der Demütigung“, Mao Zedongs Idee des Volkskrieges, die Rezeption Carl Schmitts in der chinesischen „Neuen Linken“ sowie das konfuzianische Konzept Tianxia als Vision einer alternativen Weltordnung.
Bitte Email an info@momo-berlin.de schreiben, dann nehmen wir Sie entweder in die Einladungsliste auf oder schicken Ihnen auch nur den Zoom-Link zu.
Freie Universität Berlin
Internet: https://www.geschkult.fu-berlin.de
Der lange Fahrrad-Marsch
Fr., 12. Juni 2026, 19.30 bis 20.30 Uhr, online
Volker Häring und Christian Y. Schmidt haben es gewagt: Auf spektakuläre Weise radeln die beiden Chinakenner die Originalroute von Maos Langem Marsch entlang. Vorbei an Reisterrassen und Mandarinenhainen, durch atemberaubende Schluchten, hinein in alte, faszinierende Handelsstädte. Auf ihrer epischen Tour überqueren sie den Jangtse, kämpfen sich durch Ausläufer des Himalayas bis aufs tibetische Hochplateau – und folgen dabei dem Gründungsmythos der Volksrepublik, dem Langen Marsch. Außerdem begeben sich die beiden auf die Spur eines in China legendären Deutschen, der an Maos Revolution maßgeblichen Anteil hatte: dem Schriftsteller und ehemaligen Parteifunktionär Otto Braun. Ein großes Reiseabenteuer mit überraschenden Einblicken in ein widersprüchliches Land. Und mit zwei alten weißen Männern, die sich streiten.
Hier können Sie sich live auf Zoom zuschalten: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_4Maez3wQSNyjm-WUELH5aA#/registration
Hier können Sie sich live per YouTube-Livestream zuschalten: https://www.youtube.com/live/tN3pk1Tmz00
Konfuzius-Institut München e. V.
Internet: https://www.konfuzius-muenchen.de
Die Überwindung des Westens? Die chinesische Wahrnehmung des Westens im Epochenwandel
Mo., 22. Juni 2026, 18.15 - 19.15 Uhr, hybrid
Der chinesische Begriff des Westens bildete sich im Verlaufe des 19. Jahrhunderts heraus und ist bis heute in China umstritten. Seit einigen Jahren mehren sich die Anzeichen dafür, dass der „Westen“ in erster Linie als Antagonist wahrgenommen wird. Diese Entwicklung markiert einen Bruch in der chinesischen Wahrnehmung des Westens, wie sie seit der Wende zum 20. Jahrhundert vorherrschend war. Im Vortrag wird die historische Dimension dieses Bruchs erörtert und zugleich die Bedeutung des „Westens“ für das moderne China beleuchtet.
Der Vortrag dauert etwa 45 bis 60 Minuten mit anschließender Diskussion und Gelegenheit für Fragen.
Link zur Anmeldung über Zoom: https://uni-jena-de.zoom-x.de/meeting/register/kEFFF27SROW_ogZK77Va9w
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Internet: https://www.uni-jena.de
China zwischen Konfuzianismus, Marxismus und Demokratie: „Die Welt als gemeinschaftlicher Besitz“
Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl, Universität Trier
Mo., 29. Juni 2026, 18.15 Uhr, Hybrid-Veranstaltung
Die konfuzianische Tradition ist ca. 2.500 Jahre alt. Die Lehren des Konfuzius haben somit das Leben in China und in den umliegenden, von der chinesischen Kultur beeinflussten Ländern in vergleichbar nachhaltiger Weise geprägt wie in Europa die Lehren des Christentums. Der Konfuzianismus wirkte vor allem gestaltend auf die politische Struktur Chinas. Der Vortrag geht den wichtigsten diesbezüglichen Konzepten nach wie: „Volk als Basis“ (min ben), „Harmonie“ (he), „die Welt gehört allen gemeinschaftlich“ (tianxia wei gong), „bescheidener Wohlstand“ (xiaokang) etc. und erkundet Gemeinsamkeiten zum Marxismus chinesischer Prägung. Dabei wird deutlich, dass nicht nur Chinas vormodernes, sondern auch sein modernes Staatswesen als Meritokratie angesehen werden kann. Schließlich werden die Fragen erörtert, wie kompatibel moderne westliche Demokratievorstellungen mit den traditionellen chinesischen Ordnungsvorstellungen sind bzw. ob oder in welchem Maße letztere noch eine Relevanz für die Lösung aktueller Probleme besitzen.
Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl ist emeritierter Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete umfassen chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.
Der Vortrag wird als Hybridveranstaltung gestaltet, die Zugangsdaten für die digitale Zuschaltung werden zeitnah veröffentlicht:
https://www.konfuziusinstitut-berlin.de/veranstaltungen/china-zwischen-konfuzianismus-marxismus-und-demokratie-die-welt-als-gemeinschaftlicher-besitz/
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin e.V.
Internet: https://www.konfuziusinstitut-berlin.de
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Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Frankfurt am Main e. V.
Roßdorfer Straße 22
60385 Frankfurt am Main
Internet: https://www.chinaseiten.de
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